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1. Oktober - Abschluss: Unsere Mitglieder haben nun auch noch die Pinot Noir-Trauben mit sage und schreibe 100° Oechsle geerntet. Total beträgt unsere diesjährige Ernte 2061 kg. Dies bedeutet, dass wir in unserem vierten Rebjahr eine Vollernte eingebracht haben, auf den 20 Aren also rund 1 kg pro Quadratmeter. Begünstigt hat uns der frühe Austrieb der Reben und nun natürlich auch noch der wunderbare Spätsommer im September. Einziger Wermutstropfen in einem nahezu perfekten Rebjahr war der Hagel anfangs Juli. Glücklicherweise hielten sich die Schäden in Grenzen, allerdings der Leseaufwand war erheblich grösser. Als Abschluss des schönen Herbstages konnten alle Helfer das (hoffentlich bald schon traditionelle) Risotto, zubereitet von Alice und Kurt, geniessen. Dank an Alle!

 

22. September - Erntebeginn: Bei schönstem Herbstwetter konnten wir unsere Cabernet Dorsa-Trauben ernten mit dem stolzen Ergebnis von 1'210 kg und 90° Oechsle. Rund 20 fleissige Helfer waren ganz oder teilweise an der Arbeit. Mit dem Pinot noir werden wir noch etwas zuwarten .

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8. September - Reifekontrolle: Erste Oechsle-Messungen haben für den Cabernet Dorsa 81 und 85° Oe, also durchschnittlich 83° Oe, ergeben. Erster Lesetermin könnte in gut 2 Wochen sein.

 

3. September - Wespenplage: Eine wahre Invasion von Wespen erfreut sich an unserem in der Reife weit fortgeschrittenen Cabernet Dorsa. Aus diesem Grund haben wir rund 60 Wespenfallen mit Himbeersirup, Essig und etwas Spülmittel installiert.

 

30. Juli - Netze anbringen: Unsere Trauben werden blau, besonders diejenigen der Sorte Cabernet Dorsa. Weil dies über kurz oder lang auch unsere gefiederten Freunde merken, haben wir bereits Ende Juli die Vogelschutznetze angebracht.

 

7. Juli - Hagelschaden: Ein heftiges Gewitter ist am Abend über den Aargau hinweg gezogen und hat auch Schäden in unserem Rebberg angerichtet. Die Abschätzung durch die Experten der Hagelversicherung hat einen Schaden von 30% ergeben, der allerdings vor der Ernte noch einmal verifiziert werden wird.

 

Juli - Trauben reduzieren: Gegenüber normalen Jahren haben unsere Trauben einen Vegetationsvorsprung von immer noch 2 bis 3 Wochen. Anfang August kann der Farbumschlag, vor allem beim Cabernet Dorsa, erwartet werden. Dies ist auch der Zeitpunkt, an dem wir wiederum die Netze anbringen werden. Bis dahin müssen überzählige Trauben entfernt und durch weiteres Auslauben eine lockere und luftige Traubenzone erreicht werden. Am Brau- & Rebfest Ende Juni konnten wir unser erneuertes Plätzli einweihen. (Klick für grosses Bild)

Erneuertes Plätzli Unsere Reben Anfang Juli Cabernet Dorsa Pinot noir

 

Juni - Obenabnehmen und Auslauben: Bereits am 25. Juni haben wir erstmals alle Triebe oberhalb des obersten Drahtpaares geköpft und im Traubenbereich die Geizen entfernt und begonnen auszulauben um Platz für die rasch grösser werdenden Trauben zu schaffen.

 

14./15. Mai - Rebhock und Degustation unseres neuen Weines: Eine kleinere Gruppe hat am ersten Rebhock des Jahres einen schönen, gemütlichen Sommerabend mit Grilladen, Bier und Wein genossen. Am folgenden Abend haben Kollegen aus  dem Vorstand und der Betriebsgruppe ein weiteres Mal unseren neuen Wein bei Jürg Wetzel degustiert. Um es mit mit Alt-Bundesrat Adolf Ogi zu sagen: "Freude herrscht!" (Grosses Bild mit Klick)

 

Ab Mitte Mai - Laubarbeit: Viele Triebe haben bereits die halbe Laubwandhöhe erreicht, einzelne beinahe den obersten Draht. Die wichtigste Abeit in den nächsten Wochen wird sein, die Triebe fortlaufend in die Drahtanlage einzuschlaufen und sie so zu schützen. Wie bisher gilt: Kein "Chrüzlistich", also parallel einschlaufen, Kümmertriebe und Stockausschläge entfernen. Auch die untersten 2 Blätter werden entfernt. Ziel ist ein übersichtlicher und luftiger Stockaufbau.

 

4. und 7. Mai - Erbrechen: So früh wie selten wurden die Reben "erbrochen". Wir streben 8 bis 12 Triebe pro Stock an, abhängig vom Zustand der Rebe. Ebenfalls ist wichtig, dass wir bereits voraus an das nächste Jahr denken und entsprechende Triebe bzw. Reserven vorsehen.

 

2. April - Anbinden: Die Märzsonne hat den Saftstrom in die Pflanzen steigen lassen und die Triebe geschmeidig gemacht. Die beiden Strecker können nun gut am Bindedraht befestigt werden. Gerade rechtzeitig, denn in der folgenden Woche öffnen sich bereits einzelne Knospen und erste Blättchen werden sichtbar. Ein unglaublich früher Austrieb, leider auch mit dem Risiko verbunden, dass Spätfröste im April und in der ersten Maihälfte zu massiven Schäden fühen können.

 

26. Februar/ 5. März - Schneiden: Unter grosser Beteiligung schneiden wir unsere Reben. Diese sind nun 4-jährig und es kann nun auf 2 Strecker pro Stock geschnitten werden. Damit ist für die meisten Reben der endgültige Stockaufbau erreicht, der auch für die gesamte Lebensdauer beibehalten werden soll.

Anhang: Impressum