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August:
Anfang August begann die Verfärbung der Trauben und damit auch der Reifeprozess beim Cabernet Dorsa. Am 8. August haben wir wieder die Netze montiert, um unsere gefiederten Freunde nicht in Versuchung zu führen. Gegen Monatsende war der Farbumschlag beim Cabernet Dorsa mehrheitlich abgeschlossen, ein günstiger Zeitpunkt für letzte Korrekturen zu Gunsten der Qualität. Beim Pinot noir werden wir diese Arbeit erst im Verlauf des Monats September machen können.

Eine letzte Degustation unseres Weines 2011 vor dem Abfüllen in Flaschen hat uns gezeigt, dass wir uns wieder auf einen hervorragenden Tropfen freuen können.

 

Juli:
Mit nur mehr einem wöchentlichen Einsatz konnten die anstehenden Arbeiten, ausgeizen, auslauben und noch einmal oben abnehmen, erledigt werden. Die oft nasse, schwülwarme Witterung hat die Pflanzenschutzmassnahmen erschwert, so dass falscher Mehltau auf dem Laub nicht ganz verhindert werden konnte. Es scheint, dass der Pinot noir weniger anfällig ist als der Cabernet Dorsa. In der letzten Juliwoche haben wir eine erste Ertragsregulierung gemacht, indem wir dritte Trauben und Trauben an schwachen Trieben reduziert haben. Nachfolgend einige Bilder zum Stand vom 23. Juli (Klick für grosses Bild):

Pinot noir Cabernet Dorsa Falscher Mehltau CD Pilzrasen

 

Juni:
Der Monat mit dem stärksten Wachstum, bereits ab Anfang Juni konnten wir die Triebe erstmals einschlaufen. Noch vor Monatsmitte haben die Reben zu blühen begonnen, allerdings bei kühlem, nassen Wetter, was die Blüte bis etwa zum 20. Juni hinausgezögert hat. Noch vor Monatsende konnten wir unsere Reben "oben abnehmen" und in einem ersten Durchgang die Geizen im Traubenbereich entfernen.

Unsere Reben am 23. Juni Vorbereitungen zum Brau- und Rebfest

 

April/ Mai:
Nach dem Schneiden und Anbinden gibt es immer noch eine kleine Atempause bis die Arbeiten im Rebberg dauerhaft losgehen. Diese Pause wird bald zu Ende gehen. Ende April hat der Austrieb begonnen. Was sich jetzt bereits zeigt ist, dass die befürchteten Frostschäden gering sein werden. Unsere Reben am 4. Mai (Klick für grosses Bild):

Pinot Noir   Cabernet Dorsa  

Eigentlich waren die Eisheiligen bereits vorbei, als die Meteorologen für den 16. Mai einen Vorstoss von polarer Kaltluft vorhersagten. Die kritische Temparatur für Knospen und Triebe liegt bei -1 bis -3°C. Grund genug, für Schutz zu sorgen. Wie weiland der Verpackungskünstler Christo haben auch wir kurzerhand unseren Rebberg mit Vlies eingepackt. Glücklicherweise sank die Temparatur dann doch nicht unter den Gefrierpunkt.

In der Woche vor Pfingsten haben wir unsere Reben "erbrochen". Ziel ist dabei, die Anzahl Triebe auf etwa 10-12 sowie zusätzlich allfällige Reserven, zu reduzieren.

 

Februar/ März:
Rund 10 Tage im Februar mit Temparaturen um -15 Grad C oder sogar noch tiefer liessen Befürchtungen von Augenschäden aufkommen. Systematische Proben in unserem Rebberg zeigten 5-8% erfrorene und 15-45% unsichere Augen. Die höheren Werte gelten dabei für den Pinot noir. Die Schäden betreffen stärker den inneren Bereich der Strecker. Am 24. Februar und am 3. März haben wir den Anschnitt deshalb vorsichtshalber länger als normal gewählt. Bei frühlingshaftem Wetter wurden die Strecker am 17. März auf dem Bindedraht fixiert.

Eine kleinere Gruppe hat nun die im letzten Jahr provisorisch installierten Tropfwasserleitungen definitiv montiert. Die Terrassen verändern sich im Lauf der Zeit, sie müssen deshalb nachbearbeitet werden. Erstmals ist dies nun gemacht worden.

 

Mitglieder von Vorstand und Betriebsgruppe haben Mitte März unseren Wein Jahrgang 2011 erneut bei Jürg Wetzel degustiert. Dunkelfarbig, mit dem Duft dunkler Früchte, aber auch leichten Röstaromen, und füllig am Gaumen gefällt er bereits jetzt. Die weitere Reifezeit wird bis August dauern.

Anhang: Impressum